Donnerstag, 9. November 2017

Epilepsie beim Hund

Leider tritt diese Krankheit verhäuft auf. Epilepsie ist grausam und man kann es vermeiden wenn nicht nur gezüchtet wird um Profit zu erlangen. Es gibt nur wenige die wirklich  darauf achten. So wie ein Hund Epilepsie hat muss er sofort aus der Zucht genommen werden, das gilt auch wenn man weiß das mal irgend wann in weiter Verwandschaft diese Krankheit aufgetreten ist. Denn sie muss nicht in erster Linie auftreten, sie kann auch später auftreten.
Aber was ist Epilepsie eigentlich?
Es gibt primäre und sekundäre Epilepsie.

Sekundäre Epilepsie kann durch Krankheiten hervorgerufen werden. Wie z.B. Herzkrankheiten, Schilddrüse, Tumore, Infektionen, Vergiftungen......

Primäre Epilepsie ist vererbbar und tritt meist zwischen den 1. und 5. Lebensjahr auf. Sie wird durch Ausschluss Diagnose festgestellt, das heißt es müssen einige Untersuchungen gemacht werden. Wie z.B. EKG, Blutwerte bestimmmen wie Schilddrüse, Leber, Nieren, eventuell MRT, CT, EEG.
Wenn nichts gefunden wird ist es Epilepsie und diese ist vererbbar.
Wenn ein Hund einen Anfall hat sollte man zu einem Tierarzt seines Vertrauens gehen. Bitte nicht im Internet oder Tierheilpraktiker fragen. Diese Krankheit ist sehr gefährlich und nur ein guter Tierarzt kann helfen. Dieser wird ein paar Fragen stellen. Wie es zu dem Anfall kam, wie lange er war, welche Uhrzeit, ist er umgefallen (Grand Mal) oder hat er "nur" gezittert, was hat der Hund danach gemacht.....
Man sollte ein Tagebuch führen, dort alles einschreiben was war. Das kann sehr helfen.

Es gibt einige Medikamente die helfen, diese brauchen ihre Zeit. Oft dauert es einige Zeit bis die richtige Dosierung und das richtige Medikament gefunden wird. Notfall Medikamente sollten immer dabei sein.
Die Medikament können einigen Hunden helfen anfallsfrei zu werden oder weiniger Anfälle zu haben. Leider gibt es auch Hunde die darauf nicht ansprechen.
Es lohnt sich auch das Futter genau an zu sehen. Im Industriefutter sind oft Sachen drin die keiner braucht und Krämpfe auslösen können.
Mein Amun hatte kurz vor seinem 2. Geburtstag seinen ersten Anfall, ich war völlig geschockt. Es folgten Untersuchungen und er hat vererbbare Epilepsie. Trotz Meldung beim Züchter wird weiter gezüchtet und genau das ist es. So viel Ignoranz kann nicht sein, auf Kosten der Hunde.
Es folgten sehr viele Anfälle, auch Clusteranfälle, Der Hund fällt immer wieder in einem Anfall, das bedeutet Lebensgefahr! Wir haben sehr gute Tierärzte die sich gut damit auskennen.
Ich habe sehr lange geforscht und sehr viel gelernt. Amun bekommt kein Industrie Mist. Ich koche für ihn selbst, das Futter wird nur erhitzt um eventuelle Bakterien ab zu töten. Er bekommt nur 100 % ige Natursnacks und meine selbst gebackenen Hundekekse. Seitdem ist er anfallsfrei und das seit über 5 Jahren. es lohnt sich zu kämpfen und niemals au zu geben. Es ist sehr schlimm, aber der Hund kann meistens damit gut leben wenn einiges beachtet wird.

Bei einem Anfall darf der Hund nirgends runter fallen, nie in die Schnauze fassen, sie entwickeln riesige Kräfte und können es nicht kontrollieren, gut zureden, streicheln, eventuell störende Quellen wie Licht, Lärm, Fernseher ausschalten.

Vorsicht bei Salbei, Rosmarin, Ysop, Kehlkopf-dieser kann Teile der Schilddrüse enthalten, Bierhefe...diese können Anfälle auslösen.

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