Montag, 24. September 2018

Ich möchte einen Hund, was muss ich beachten?

Sie möchten einen Hund, wissen aber nicht welche Rasse und was auf Sie kommt?  Hier ein kleiner Überblick.
Es gibt sehr viele Hunderassen, ob reinrassig oder Mischling, es gibt einiges zu beachten.
Zuerst sollten Sie sich die Fragen stellen:

  • "Kann ich den Hund gerecht werden?". Dazu gehört 10-15 Jahre immer für ihn da zu sein, auch wenn er mal krank und alt wird. 
  • Was passiert mit dem Hund im Urlaub oder wenn ich krank werde? Wird er dann versorgt?
  • Was kostet ein Hund in der Anschaffung und in den Folgejahren, wie Tierarzt -Kosten, Futter, Zubehör wie Schlafplatz, Spielzeug...?
  • Habe ich die Zeit mit im täglich bei jedem Wetter raus zu gehen?
  • Was bin ich für ein Mensch, eher sportlich oder eher ruhiger? Was passt dann am besten zu mir?
  • Kann ich den Hund allein erziehen oder brauche ich Hilfe dafür? Habe ich dafür auch die Geduld?
Das ist einiges was Sie beachten sollten.

Sie sollten sich vorher genau über die Rasse informieren, auch wenn es ein Mischling ist. Nicht jede Rasse ist für Jeden geeignet. Wenn Sie noch nie einen Hund hatten, müssen Sie sich das genau überlegen. Jeder Hund hat individuelle Ansprüche. Hütehunde sind nicht für Anfänger geeignet, auch Jagdhunde gehören dazu. Sie bauchen schon Erfahrung. Eigentlich ist jeder Hund anders.
Sie können zum Tierschutz gehen und sich dort mal mit einem Hund zum kennen lernen beschäftigen. Es gibt leider viel zu viele Tiere dort. Oft werden sie einfach weg gegeben, weil sie nicht hören, alt, krank sind..... Das ist unverantwortlich, deshalb muss man sich vorher alles genau überlegen.
Soll es ein Hund vom Züchter sein, gibt es auch einiges zu beachten.  Nicht nur der Preis, die Elterntiere sollten zu sehen sein, das Umfeld sollte sauber sein. Der Züchter sollte hinterfragen wie das ihr Umfeld ist. Leider macht das kaum einer. Es geht oft nur ums Geld, auch wenn ein Hund sehr teuer ist sagt es noch nichts über den Züchter aus.Was nützt es wenn er z.B. einen 70 Jährigen einen Welpen gibt, der ein Jagdhund oder Hütehund.... ist. Das ist verantwortungslos.

Egal wie Sie sich entscheiden, wichtig ist Liebe, Geduld, keine Gewalt, Sie müssen immer für ihn da sein, auch wenn er krank und alt ist. Das muss man sich vorher genau überlegen.



Frisch gebackenen Hundekekse

Meine frisch gebackenen Hundekekse werden alle ohne Farb-und Konservierungsstoffe, Zucker, Salz und sonstige Zusatzstoffe hergestellt. Da sie von Hand hergestellt werden, kann es zu Abweichungen in der Form kommen. Das ist aber kein Qualitätsverlust. Die Zutaten sind ausschließlich für den menschlichen Verzehr geeignet und die Kekse werden grundsätzlich frisch hergestellt.
Es kommen noch einige Kekssorten dazu, denn ich versuche immer mal ein paar neue zu kreieren. Sie müssen dann nur noch meinen Hunde Testern schmecken, dann werden sie angeboten.



fruchtige Quarkkkekse
Mini Gugelhupf












Ich verwende Kartoffelmehl, weil es glutenfrei ist. Auf Wunsch kann aber auch ein anderes Mehl verwendet werden. Die Eier stammen aus Freilandhaltung. Ich verwende keine Zutaten die für den Hund nicht geeignet sind. Wie z.B. Wurst, Triebmittel, Farb-und Konservierungsstofe, Zucker...
In der Zutatenliste sehen Sie welche Zutaten ich für den jeweilige Hundekeks verwende. So können Sie entscheiden welche für ihren Hund geeignet sind. Es ist auch möglich zutaten auf Wunsch zu ändern.
Nach Eingang der Bestellung werden die Hundekese frisch gebacken und ausgeliefert. Sie werden alle in Folientüten verpackt und ausgeliefert. Bei längerer Aufbewahrung sollten sie in Papiertüten, Stoffsäckchen oder ähnlichen und nicht luftdicht gelagert werden. Sie lassen sich auch sehr gut einfrieren, dann hat man immer einen kleinen Vorrat zu Hause.
Alle Hundekekse können auch abgeholt werden.

Es wurde alles von der Futtermittel-Kontrolleurin angeschaut und darf so verkauft werden.

Ich übernehme für eventuelle Unverträglichkeiten oder das der Hund die Hundekkese nicht mag, keine Garantie/Gewährleistung.


Quark-Reis-Kekse

Donnerstag, 9. November 2017

Epilepsie beim Hund

Leider tritt diese Krankheit verhäuft auf. Epilepsie ist grausam und man kann es vermeiden wenn nicht nur gezüchtet wird um Profit zu erlangen. Es gibt nur wenige die wirklich  darauf achten. So wie ein Hund Epilepsie hat muss er sofort aus der Zucht genommen werden, das gilt auch wenn man weiß das mal irgend wann in weiter Verwandschaft diese Krankheit aufgetreten ist. Denn sie muss nicht in erster Linie auftreten, sie kann auch später auftreten.
Aber was ist Epilepsie eigentlich?
Es gibt primäre und sekundäre Epilepsie.

Sekundäre Epilepsie kann durch Krankheiten hervorgerufen werden. Wie z.B. Herzkrankheiten, Schilddrüse, Tumore, Infektionen, Vergiftungen......

Primäre Epilepsie ist vererbbar und tritt meist zwischen den 1. und 5. Lebensjahr auf. Sie wird durch Ausschluss Diagnose festgestellt, das heißt es müssen einige Untersuchungen gemacht werden. Wie z.B. EKG, Blutwerte bestimmmen wie Schilddrüse, Leber, Nieren, eventuell MRT, CT, EEG.
Wenn nichts gefunden wird ist es Epilepsie und diese ist vererbbar.
Wenn ein Hund einen Anfall hat sollte man zu einem Tierarzt seines Vertrauens gehen. Bitte nicht im Internet oder Tierheilpraktiker fragen. Diese Krankheit ist sehr gefährlich und nur ein guter Tierarzt kann helfen. Dieser wird ein paar Fragen stellen. Wie es zu dem Anfall kam, wie lange er war, welche Uhrzeit, ist er umgefallen (Grand Mal) oder hat er "nur" gezittert, was hat der Hund danach gemacht.....
Man sollte ein Tagebuch führen, dort alles einschreiben was war. Das kann sehr helfen.

Es gibt einige Medikamente die helfen, diese brauchen ihre Zeit. Oft dauert es einige Zeit bis die richtige Dosierung und das richtige Medikament gefunden wird. Notfall Medikamente sollten immer dabei sein.
Die Medikament können einigen Hunden helfen anfallsfrei zu werden oder weiniger Anfälle zu haben. Leider gibt es auch Hunde die darauf nicht ansprechen.
Es lohnt sich auch das Futter genau an zu sehen. Im Industriefutter sind oft Sachen drin die keiner braucht und Krämpfe auslösen können.
Mein Amun hatte kurz vor seinem 2. Geburtstag seinen ersten Anfall, ich war völlig geschockt. Es folgten Untersuchungen und er hat vererbbare Epilepsie. Trotz Meldung beim Züchter wird weiter gezüchtet und genau das ist es. So viel Ignoranz kann nicht sein, auf Kosten der Hunde.
Es folgten sehr viele Anfälle, auch Clusteranfälle, Der Hund fällt immer wieder in einem Anfall, das bedeutet Lebensgefahr! Wir haben sehr gute Tierärzte die sich gut damit auskennen.
Ich habe sehr lange geforscht und sehr viel gelernt. Amun bekommt kein Industrie Mist. Ich koche für ihn selbst, das Futter wird nur erhitzt um eventuelle Bakterien ab zu töten. Er bekommt nur 100 % ige Natursnacks und meine selbst gebackenen Hundekekse. Seitdem ist er anfallsfrei und das seit über 5 Jahren. es lohnt sich zu kämpfen und niemals au zu geben. Es ist sehr schlimm, aber der Hund kann meistens damit gut leben wenn einiges beachtet wird.

Bei einem Anfall darf der Hund nirgends runter fallen, nie in die Schnauze fassen, sie entwickeln riesige Kräfte und können es nicht kontrollieren, gut zureden, streicheln, eventuell störende Quellen wie Licht, Lärm, Fernseher ausschalten.

Vorsicht bei Salbei, Rosmarin, Ysop, Kehlkopf-dieser kann Teile der Schilddrüse enthalten, Bierhefe...diese können Anfälle auslösen.